Bildungsweg Zrobotyzowani in Zusammenarbeit mit der Salzmine Bochnia GmbH – Salzmine Bochnia „Technisch“ – also 9 Stunden Schicht mit den Zrobotyzowani ⚒️

Kann man Leidenschaft für Fotografie, Technikgeschichte und den Nervenkitzel der Exploration miteinander verbinden? Zrobotyzowani beweisen: Ja, das geht! Am Samstag, dem 15. November 2025, machte sich eine Gruppe von Technik- und Industriekulturfans mit uns auf eine unvergessliche Reise 307 Meter unter die Erde – in die Kopalnia Soli Bochnia, das älteste Salzbergwerk Polens (ihre Anfänge reichen bis ins Jahr 1248 zurück).

Im Rahmen des Events „Salz und Licht“ erkundeten die Teilnehmer die Geheimnisse der V. Sohle „Podmoście“ des Bocheńska-Bergwerks, eines Bereichs, der sonst für Touristen nicht zugänglich ist. Es war eine exklusive Tour voller einzigartiger Attraktionen – von historischen Bergwerksmaschinen über einen unterirdischen See mit dem Salzgehalt des Toten Meeres bis hin zur Fahrt mit einer Grubenbahn durch jahrhundertealte Stollen. Das alles in der authentisch-rauen Atmosphäre eines Salzbergwerks, in dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen 😃. Wir laden dich ein zu einem Bericht über diesen außergewöhnlichen Fotospaziergang, der Eindrücke beschert hat, die noch lange nachhallen!

In Kürze – die spannendsten Highlights unter Tage

  • Zugang zu normalerweise gesperrten Bereichen:
    Wir besichtigten den Maschinenraum des Schachtes Campi (normalerweise nicht für Touristen zugänglich) sowie historische Stollen und Kammern auf der V. Sohle (Podmoście) – Bereiche, in denen sonst Dunkelheit und Stille herrschen. Eine wirklich einmalige Gelegenheit, deutlich mehr zu sehen als auf der üblichen Besucherroute!
  • Unterirdische Bootsfahrt:
    Wir fuhren mit einem Boot über einen versteckten See 120 Meter unter der Erde, in Kammer 81. Es ist die einzige unterirdische Bootspassage dieser Art in Europa – der Solesee mit rund 32 % Salzgehalt (wie das Tote Meer) hat uns schwer beeindruckt.
  • Fahrt mit einer echten Grubenbahn:
    Wir spürten den Wind in den Haaren (trotz Helm 😉), als wir mehrere Hundert Meter lang mit einem originalen Grubenbahnzug durch die Stollen fuhren. Das Rattern der Stahlräder und die im Dunkel flackernden Lichter schufen eine Atmosphäre, die man nicht nachstellen kann!
  • Magie von Salz und Licht im Sucher:
    Der gesamte Fotospaziergang war eine Gelegenheit für atemberaubende Aufnahmen 📸. Wir hielten das Spiel des Lichts auf den Salzkristallen fest, alte Lokomotiven mit Patina, spektakuläre Salzräume und rohe, unberührte Winkel des Bergwerks, in die normalerweise kein Tourist gelangt.
  • Mittagessen in der Kammer Ważyn:
    Wir aßen eine warme Mahlzeit 250 Meter unter der Erde, in der größten Kammer des Bergwerks – Ważyn. Diese beeindruckende Höhle ist 255 Meter lang und beherbergt u. a. ein unterirdisches Restaurant, eine Tanzfläche, ein Spielfeld und bis zu 300 Betten für Gäste! Eine Pause in solch einem Ort ist bereits für sich genommen eine Attraktion.
  • Grubenlampen startklar – in der Lampenstube:
    In der Lampenstube des Salzbergwerks Bochnia erhielt jeder Teilnehmer sein persönliches Set: Helm, Akku-Grubenlampe und Fluchtgerät für den Fall einer Verrauchung. So konnten wir uns schon vor dem Abstieg wie echte Bergleute fühlen.

Bevor wir in die Tiefe gingen

Schon am Morgen lag über Bochnia eine besondere Spannung. Treffpunkt war das Gebäude am Schacht Campi, wo wir uns schnell sammelten, Tickets kontrollierten, durchzählten – und dann auf unsere Führer warteten.

Als die Mitarbeiter der Kopalnia Soli Bochnia, die uns während der Besichtigung begleiten sollten, nach kurzer Wartezeit eintrafen, stellte sich heraus, dass ihr geplanter Rundgang etwas von dem Programm abwich, das wir im Vorfeld mit dem Bergwerk abgestimmt hatten – es erwarteten uns also noch mehr Überraschungen!

Die Besichtigung begannen wir im Maschinenraum des Schachtes Campi – einem Ort, der für Touristen nicht zugänglich ist und als einziger Punkt der gesamten Tour einem Fotoverbot unterlag. Aber was die Kamerasensoren nicht einfangen durften, prägte sich umso stärker in unsere Köpfe ein. Fragen waren zum Glück ausdrücklich erwünscht, und so erfuhren wir vom Bediener der Fördermaschine zahlreiche Details zu Konstruktion, Antrieb, Leistung, Geschwindigkeit, Lebensdauer, Wartung und Notfalllösungen der Antriebs- und Bremssysteme.

Auf der anderen Seite des Schachtes (der einst „gedreht“ wurde) sahen wir zur Ergänzung eine früher eingesetzte Dampfmaschine, die die Förderkörbe in ähnlicher Weise bediente wie heute die elektrische Fördermaschine. Spannend: Sie ist an einen Elektromotor gekoppelt, der sie noch heute „in Schwung“ bringen kann. Es zischt zwar keine heiße Dampfwolke mehr, aber auch so macht die „arbeitende“ Maschine großen Eindruck. Hier war das Fotografieren erlaubt – und wir brauchten etliche Minuten, damit jeder Zeit hatte, die spannendsten Details festzuhalten.

Ohne Sicherheit kein Abenteuer (und ohne dreieckige Marke schon gar nicht)

Bevor wir jedoch nach unten einfuhren, mussten wir gewissermaßen Teil der Grubenmannschaft werden. Da unser Plan vorsah, die touristische Standardroute zu verlassen und Bereiche zu betreten, für die strenge bergrechtliche Vorschriften gelten, absolvierten wir zunächst eine Pflichtschulung zur Nutzung der Fluchtgeräte. Dabei handelt es sich um einfache Filter für Kohlenmonoxid, die in speziellen Situationen etwa eine Stunde zum Verlassen des Gefahrenbereichs verschaffen sollen.

Der Grubenretter versicherte uns, dass es seit Langem keinen Anlass gab, diese Geräte tatsächlich einzusetzen (hier gibt es keine Gefahr einer Selbstentzündung der Lagerstätte wie beispielsweise in Steinkohlebergwerken). Wir löcherten ihn mit Fragen zu seiner Arbeit und konnten seine Ausrüstung in Augenschein nehmen: ein Gerät mit einer 400-Liter-Sauerstoffflasche, die ungefähr zwei Stunden für einen Rettungseinsatz reichen soll. Zum Abschied fotografierten einige den detaillierten Grubenplan an der Wand – sicher ist sicher …

Anschließend ging es in die Lampenstube, wo der magische Moment der Verwandlung in Bergleute auf uns wartete. Wir nahmen in Empfang:
⛑️ Helme (Sicherheit geht vor!),
🔦 Grubenlampen (ohne Licht geht im Dunkel gar nichts),
🏃 Fluchtgeräte
▲ und die Grubenmarke – eine spezielle, dreieckige Identifikationsmarke, die im Bergbau heilig ist. Mit ihr trägt man sich zugleich auf der „Liste der einfahrenden Bergleute“ ein.

Weißt du, was eine Grubenmarke ist? Es ist ein kleines Metallplättchen mit eingeschlagenem Nummerncode. Die Form dieses Plättchens hatte früher in der Hierarchie des Bergwerks eine Bedeutung: Rund – Einfahrt, Vieleck – Sprengberechtigung. Am wichtigsten war jedoch das Prinzip der „sauberen Tafel“. Eine Marke, die nach Schichtende noch am Brett hing, schrillte lauter als jede Sirene: Jemand ist unten geblieben. Dann wurde Alarm ausgelöst. Dieses kleine Stück Metall entschied darüber, ob die Retter ausrücken.

Abstieg in die Dunkelheit – Beginn unserer Reise unter Tage

Nachdem wir in der Lampenstube mit der nötigen Ausrüstung versorgt waren, brachte uns ein Straßenfahrzeug des Bergwerks zum Schacht Sutoris (lat. „Schuster“). Da es Samstag war, ruhte die Fördermaschine an diesem Schacht. Was bedeutet das für Zrobotyzowani? Natürlich: Fußmarsch!

Wir stiegen zu Fuß über Treppen hinunter auf die Sohle „Danielowiec“ in 70 Metern Tiefe. Dort skizzierte unser Führer die Entstehungsgeschichte des Bergwerks. Die Grube bestand einst aus 44 Schächten, von denen sich jedoch einige als „Fehlschüsse“ erwiesen – sie erreichten keine Salzlagerstätte und wurden daher verschlossen und gesichert. Viele Schächte wurden im Laufe der Jahre stillgelegt, da die heutigen Fördermaschinen große Tiefen überwinden und man sich daher nicht mehr von Schacht zu Schacht „umsetzen“ muss.

Heute wird das Bergwerk von drei Schächten aus betrieben: Campi und Sutoris – Schächte für Personen- und Materialtransport sowie Wetterführung im „Abluft“-System (hier entweicht die Luft aus der Grube) – sowie Trinitatis als „Einziehschacht“ (Frischwettereinbruch tief in die Stollen, den wir leider nicht besuchen konnten).

Sohle Sobieski – auf den Spuren von Geschichte und Geologie

Nachdem wir die erste Sohle passiert hatten (hier hat das Bergwerk den multimedialen Pfad „Salzzeugnis“ eingerichtet, den wir bewusst nicht starteten, weil uns die „pure“ Version der Grube mehr reizte), erreichten wir über die Kammern Stanetti die zweite Sohle („Sobieski“, Tiefe 106 m).

Hier zeigte die Grube ihr geologisches Gesicht. Im Licht unserer eigenen Stirnlampen betrachteten wir natürliche Salzformationen an Wänden und Gewölben – feine Adern reinen Salzes, die im Scheinwerferlicht glitzerten, und bizarre Sekundärausblühungen in Spalten, die an umhergestreuten Glitzer in der Dunkelheit erinnerten.

Die Fotografen hatten hier ihr erstes großes Spielfeld: Sie fingen die Struktur des Salzes in Nahaufnahmen ein und das Spiel der Schatten, die die Felsunebenheiten warfen. Wir fotografierten ursprüngliche Salzformationen und sekundäre Ausblühungen, zwängten uns durch Stollen, die stellenweise so eng waren, dass man „mit eingezogenem Bauch“ hindurch musste.

Nebenbei erklärte uns der Führer einige spannende Details zur Kennzeichnung der Sohlen – denn diese sind gar nicht so „waagrecht“, wie es der Name vermuten lässt. Die Schachtausgänge liegen auf unterschiedlichen Höhen über dem Meeresspiegel. Das bedeutet, dass dieselbe Sohle je nach Schacht mit einer anderen Tiefe bezeichnet wird. Das macht deutlich, welch kompliziertes „Labyrinth“ dieses Bergwerk nach über sieben Jahrhunderten Abbau geworden ist!

Von der Sohle „Sobieski“ gelangten wir durch den Querschlag „Kalwaria“ zur Sohle „Wernier“. Am Ende dieses Ganges legten wir eine kurze Pause in einer unterirdischen Kammer ein, in der eine kleine Galerie verschiedener Salzformationen eingerichtet wurde. Über die Treppe „Regis“ stiegen Interessierte außerdem zu zwei tief im Bergwerk gelegenen Kapellen hinunter. In der Stille dieser weit von der Oberfläche entfernten Stollen konnte man den Geist der früheren Bergleute fast physisch spüren – jeder Schlag des Pickels muss hier einst lange nachgehallt haben.

Unterwegs beantworteten unsere Führer Fragen zur Technik und zu den Arbeitsbedingungen – sowohl früher als auch heute. Eines der spannendsten Themen war die Frage, wie man früher und heute die Bewetterung der einzelnen Abbauräume sicherstellt. Kurz gesagt: Die Anordnung der Stollen (und darin aufgestellten Wettertüren) sorgt für einen Luftstrom durch die Hauptstrecken, während in Seitenstrecken entweder die geringe Entfernung (Diffusionsaustausch) oder ein erzwungener Luftstrom (heute mit Wetterleitungen, früher mit handbetriebenen Blasebälgen) für frische Luft sorgt.

Salzleitern hinab – auf die Sohle August

Richtig abenteuerlich wurde es beim Übergang von der Sohle „Wernier“ auf die Sohle „August“. Wir erhielten die Genehmigung, ein Teilstück des Bergwerks zu nutzen, das normalerweise für Touristen gesperrt ist (UNESCO-Schutz, um „Zertreten“ zu verhindern) – einen seit Langem nicht mehr genutzten Seitenstollen der „Kalwaria“.

Dieser Weg führte durch senkrechte Verbindungsschächte, die mit alten Salzleitern ausgestattet sind. Diese Leitern sind eine echte Besonderheit: fünf Stockwerke aus Metallgittern und -tritten, vollständig überzogen von einer dicken Kruste kristallisierter Salze! Jeder Schritt knirschte und ließ feine Salzpartikel herabrieseln. Eng war es obendrein – aber das hielt uns nicht auf.

Haben wir gejammert? Keine Spur! Selbst als uns Salz dank der Kollegen weiter oben den Kragen hinunterrieselte, blieb die Stimmung bestens. Die unten nutzten die Gelegenheit, die Kletterer über ihnen zu fotografieren, während die in der Mitte die unten drängten, schneller zu machen, weil die Zeit drängt – und gleichzeitig von oben angetrieben wurden.

Eine zweite Chance, diesen Weg zu begehen, wird es vermutlich nie geben … genau das ist die Essenz der Industriewanderungen von Zrobo: authentisch und mit einer Prise Herausforderung! Hochkonzentriert, mit sicher über den Rücken gehängten Kameras, bewältigten wir dieses außergewöhnliche Teilstück. Als der letzte Teilnehmer die Sohle August erreichte, konnten wir uns gegenseitig gratulieren – nicht jeder Besucher kann von sich behaupten, Salzleitern im Bergwerk erklommen zu haben!

Über die Sohle „August“ gelangten wir an den östlichen Rand des Bergwerks und durchquerten von dort aus die Sohle „Lobkowicz“, bis wir schließlich die Sohle „Sienkiewicz“ erreichten.

Bootsfahrt auf dem Salzsee – die Magie von „Salz und Licht“

Dort, in der Kammer „81“ (die einstigen Besatzer gaben sich mit nüchternen Nummern zufrieden), glitzerte die dunkle Wasseroberfläche – ein unterirdischer Solesee. In kleinen Gruppen stiegen wir vorsichtig in das lange Boot, und die Bergleute-Fährmänner nahmen an den Riemen Platz.

Wir stießen vom Ufer ab und begannen in völliger Dunkelheit – nur von unseren Lampen durchbrochen – eine ruhige Fahrt durch den gefluteten Stollen. Der Eindruck war unbeschreiblich: über uns das Gewölbe der Kammer, im Wasser die Spiegelungen der Lichter, die wie Sterne am Nachthimmel wirkten … und ringsum Salzwände, die unzählige Geheimnisse bergen.

Der See ist teilweise künstlich – Sole wird nachgepumpt, da sie verdunstet und in den Fels sickert. Dafür hat es der Salzgehalt umso mehr in sich: rund 32 %, ein vollständig gesättigter Solelösung, mehr geht nicht. Die Tiefe des Sees beträgt gerade einmal 60 cm.

Wir erfuhren außerdem, dass die Bergleute, die das Boot bedienen, offiziell als Seeleute gelten und das Boot selbst beim Seegericht in Danzig als Schiff eingetragen ist – schließlich fährt es in Sole, also faktisch Meerwasser! Es gibt sogar ein Logbuch, in das jeder „Badeunfall“ eines Passagiers eingetragen wird. Angeblich ist im Laufe der Jahre eine ganz ansehnliche Sammlung zusammengekommen, was uns ein breites Grinsen ins Gesicht zauberte. Diesmal blieb es aber bei trockenen Füßen – alle blieben brav an Bord und genossen dieses einmalige Zusammenspiel der Elemente: Salz, Wasser und Dunkelheit.

Nach einigen Minuten Fahrt, in denen wir zahlreiche einzigartige Fotos schossen (im nahezu völligen Dunkel scharf zu stellen war eine Herausforderung!), kehrten wir zum Steg zurück. Dieses Erlebnis brachte die Idee von „Salz und Licht“ perfekt auf den Punkt – im Schein unserer Lampen zeigte sich die Schönheit des Salzes von ihrer spektakulärsten Seite.

Die Kapelle der hl. Kinga und die Grubenbahn

Nach der Bootsfahrt gingen wir weiter nach Westen zur Kammer „Ważyn“ (dorthin kehren wir noch zurück – im wahrsten Sinne des Wortes), wo wir uns kurz frisch machten und mit dem Hilfsschacht „Ważyn“ auf die Sohle „August“ einfuhren.

Dort befindet sich die Kapelle der hl. Kinga (Schutzpatronin der Salzbergleute) – die größte und beeindruckendste Kapelle im Bocheńska-Bergwerk, vielleicht sogar weltweit. Spannend: Durch die Kapelle führen Gleise der Grubenbahn – vermutlich die einzige Kapelle der Welt, durch die regelmäßig eine Grubenbahn fährt!

Wir konnten uns selbst davon überzeugen: Genau als wir Fotos machten, tauchte ein Zug auf.

Eine authentische Grubenbahn in den Stollen des Salzbergwerks Bochnia. Die Fahrt mit einem solchen Zug, mehrere Hundert Meter unter der Erde, ist ein unvergessliches Erlebnis – das Rattern der Räder, der Lichtschein auf dem Ausbau der Strecke und das Bewusstsein, dass wir auf derselben Trasse unterwegs sind wie einst die Bergleute auf dem Weg zur Schicht, schaffen eine magische Atmosphäre.

Dann kam der Moment, auf den viele von uns sich am meisten gefreut hatten – die Fahrt mit der unterirdischen Grubenbahn. Wir stiegen in kleine Wagen, gezogen von einer elektrischen Akku-Lokomotive vom Typ Konstal LDag 05. Der Zugführer gab das Signal, der Lokführer drehte am Fahrschalter – und wir fuhren los. Vor uns lagen mehrere Hundert Meter Strecke, vorbei an Kammern und Strecken bis in die Nähe des Schachtes Campi.

Die Geschwindigkeit war nicht hoch, doch die Eindrücke umso intensiver: der dunkle Tunnel, den nur der Scheinwerfer der Lokomotive erhellte, der Luftzug im Gesicht, das Echo der rollenden Metallräder. Wir alle spürten einen leichten Adrenalinstoß, als würden wir in der Zeit zurückreisen und wie echte Bergleute zur Schicht fahren – mit dem Unterschied, dass wir statt eines Pickels Kameras 📷 in der Hand hielten.

Natürlich ließen wir uns die Gelegenheit nicht entgehen, auch diesen Teil der Tour in Bildern festzuhalten – unsere Kameras liefen heiß bei den Aufnahmen in Bewegung! Aufgrund der Besonderheit unserer Gruppe sammelte der Zug deutlich mehr Bildmaterial ein als die Kapelle. Und zwar davor, während der Fahrt, danach und sogar, als er uns auf dem Rückweg noch einmal passierte.

Eine Verschnaufpause 250 m unter der Erde – Kammer Ważyn

Von der Sohle „August“ kehrten wir über den Abstieg „Seremak“ (oder – für andere – über die parallel verlaufende Rutsche) in die Kammer „Ważyn“ zurück.

Die intensive Erkundung unter Tage sorgt dafür, dass selbst die größten Enthusiasten irgendwann eine Pause brauchen. Die Organisatoren hatten vorgesorgt, damit wir in der Kammer Ważyn – der bekanntesten und größten Kammer des Salzbergwerks Bochnia – Luft holen und unsere Energiereserven auffüllen konnten.

Sie liegt rund 250 Meter unter der Erde und beeindruckt mit ihren Dimensionen: etwa 255 Meter Länge und 7 Meter Höhe. Ein kleines unterirdisches Städtchen: Hier gibt es ein Restaurant mit Holztischen, eine Tanzfläche, daneben ein Spielfeld. Außerdem erfüllt die Kammer eine Kurfunktion – dank ihres außergewöhnlichen Mikroklimas (saubere, allergenfreie Luft, reich an Mikroelementen) übernachten hier viele Kurgäste mit Atemwegsproblemen.

Auch wir spürten die wohltuende Wirkung am eigenen Leib: die frische, leicht salzige Luft tat nach mehreren Stunden Marsch richtig gut.

In dieser Umgebung wartete ein köstliches Mittagessen tief unter der Erde auf uns – nicht jeder kann von sich behaupten, im Bergwerk gegessen zu haben! Wir nahmen auf den Bänken Platz, genossen das warme Essen und tauschten die ersten Eindrücke aus. Gedämpftes Licht sorgte für eine gemütliche Atmosphäre, und das Echo unserer Gespräche hallte hoch oben im Gewölbe nach.

Diese Pause war auch eine Gelegenheit zur Integration – schließlich verbindet nichts so sehr wie ein gemeinsames Abenteuer. Die Gespräche über die bisherigen Highlights wollten kein Ende nehmen: Wir schwärmten vom Abstieg über die Salzleitern, tauschten Tipps zur Fotografie des Salzes aus und scherzten über unsere „blinden Passagiere“ – die allgegenwärtigen Salzkristalle, die sich an unsere Kleidung geheftet hatten.

Einige Mutige nutzten zusätzlich eine ungewöhnliche Attraktion: Direkt neben der Treppe in den unteren Teil der Kammer befindet sich eine 140 Meter lange Rutsche, die durch einen schrägen Stollen führt! Natürlich mussten wir sie ausprobieren.

Die Fahrt auf diesem unterirdischen „Spielplatz“ löste bei uns eine Welle von Lachen und kindlicher Freude aus. Wer hätte gedacht, dass man sich in einem historischen Bergwerk wie auf einem Abenteuerspielplatz fühlen kann? Und doch – Bochnia bietet eine einmalige Kombination aus Wissen, Geschichte und Spaß.

Die Geheimnisse der fünften Sohle (Hardcore Mode On) 😎

Nach der Pause wartete der Höhepunkt der gesamten Tour auf uns – das, was die „Tiger“ am liebsten haben: die intensive Erkundung der V. Sohle, fernab der touristischen Wege.

Zu unserer Gruppe stieß ein Steiger – ein erfahrener Bergmann, der die Bewegung in den in Betrieb befindlichen Bereichen überwachen sollte. Seine Anwesenheit bedeutete nur eines: Jetzt ist Schluss mit lustig, jetzt beginnt das „echte“ Bergwerk.

Mit frisch geladenen Kameraakkus und voller Energie machten wir uns erneut in Richtung Osten auf, zum Schacht Sutoris. Dort erwartete uns eine besondere Herausforderung: der Abstieg über eine Nottreppe im Schacht, etwa 70 Meter hinunter auf rund 300 Meter Tiefe.

Da die Fördermaschine an Wochenenden nicht besetzt ist, mussten wir diese Höhe über Leitern und Podeste zu Fuß überwinden. Zum Glück waren diese Treppenleitern moderner und deutlich weniger von Salz überwuchert als die vorigen – aber die Vorstellung, sich im Schacht in die Tiefe zu bewegen, hatte dennoch ihren Respekt.

Nicht jeder kann von sich behaupten, einmal auf dem Notweg einer aktiven Grube abgestiegen zu sein, oder? Die Emotionen kochten hoch, und der Adrenalinschub schärfte unsere Vorsicht bei jedem Schritt. Unten angekommen, befanden wir uns auf der sogenannten Sohle Podmoście – und hatten tatsächlich das Gefühl, in das Herz eines lebendigen Bergwerks hinabgestiegen zu sein.

Diese Sohle ist der Arbeitsbereich der Bergleute, die das Bergwerk in einem sicheren technischen Zustand halten. Hier sammeln sich die in die Grube eindringenden Wässer (und Abwässer von oben). Die Hauptpumpen liegen noch tiefer, sollen aber zukünftig hierher verlegt werden.

Ebenso enden hier die Fallschächte, durch die Material von höheren Sohlen herabtransportiert wird, und es befindet sich hier ein Pufferlager aus abzutransportierendem Gestein (aktuelle Haufwerke werden zur Verfüllung einer der Strecken genutzt; wenn Zeit und Platz sind, wird das Material an die Oberfläche gefahren).

Hier standen auch Güterzüge, zwischen denen schwere, robuste Akku-Lokomotiven polnischer Produktion auf uns warteten – Konstal LDag 05. Eine davon befand sich gerade in kleinerer Wartung, sodass wir sie in einem außergewöhnlichen Zustand bestaunen konnten: mit der demontierten, zwei Tonnen schweren Akkukiste, die beiseitegeschoben war. Ein Anblick, der sich kaum in Worte fassen lässt – monumental und faszinierend zugleich.

Wir passierten Züge kleiner Grubenhunten (lokal „koleby“ genannt) für den Materialtransport – selbstverständlich nutzte jeder die Gelegenheit, sie zu fotografieren. Diese kleinen Wagen, mit Staub und Salz bedeckt, hatten einen ganz besonderen industriellen Charme. Sie haben uns wahrscheinlich fast noch mehr fasziniert als die glänzende Bahn auf der touristischen Sohle.

Wir fotografierten jedes Detail – vielleicht sogar noch gründlicher als die Maschine auf der Sohle „August“. Und vor allem: Hier gibt es keinerlei touristische „Komfortausstattung“. Licht war hier keine Ergänzung, sondern überlebenswichtig.

Das rohe, unterirdische Schönheitsbild der Stollen im Salzbergwerk Bochnia – Holzverbau, Gleise der Grubenbahn und allgegenwärtiges Salz. Auf der fünften Sohle gibt es keine Illumination für Besucher; hier herrscht echte Dunkelheit, die nur von unseren Lampen durchbrochen wird. Für Fotografie-Enthusiasten ist ein solcher Ort ein wahres Paradies – hier lässt sich der Geist des Bergwerks in seiner reinsten Form einfangen.

Genau hier, auf der fünften Sohle, verstanden wir so richtig, woher der Name unserer Tour „Salz und Licht“ kommt. Salz und Licht spielten die Hauptrollen – in der Dunkelheit, die wir mit unseren Lampen durchschnitten, glitzerten die Salzkristalle wie Sterne in Staubwolken, die unsere Schritte vom Boden aufwirbelten.

Jedes Foto brauchte sorgfältige Ausleuchtung – wir wurden zu „Lichtmalern“ zwischen den Salzwänden. Das Fehlen künstlicher Beleuchtung erwies sich als … Segen für Fotografen: Wir konnten unsere Bildausschnitte genau so ausleuchten, wie wir es wollten, und aus der Dunkelheit das Spannendste herausholen. So gelang es uns, die authentische Arbeitsatmosphäre der Bergleute festzuhalten – die rohe, technische Schönheit des Bergwerks, ganz ohne Schnörkel.

Nebenbei zeigte sich eine interessante Beobachtung: Unsere Lampenstrahlen machten ein erstaunlich hohes Staubaufkommen sichtbar. Das waren wir – unsere Gruppe – die mit ihren Stiefeln den Staub vom Boden aufwirbelte. Auf dem Rückweg denselben Weg entlang waren wir von seiner Menge in der Luft wirklich überrascht.

Natürlich nutzten wir auch die Gelegenheit, unseren neuen „Mitspieler“ – den Steiger – gebührend einzubinden. Das Team der Gäste „attackierte“ ihn mit einer Flut von Fragen, und er revanchierte sich mit einer ebenso großen Fülle an Fakten und Anekdoten.

Rückkehr an die Oberfläche – Eindrücke, die bleiben

Leider geht alles Schöne einmal zu Ende. Nach mehreren Stunden intensiver Erkundung erreichten wir schließlich den Schacht „Campi“, wo uns noch eine kleine technische Besonderheit erwartete: eine Bremseinrichtung für die Grubenhunten vor der Einfahrt in den Förderkorb.

Eine einfache Federkonstruktion in den Schienen, die die Wagen (hier „koleby“ genannt) selbsttätig anhält – scheinbar eine Kleinigkeit, aber für Technikfans wie uns ein weiterer spannender „Leckerbissen“. Ein geübtes Auge entdeckt überall etwas Interessantes!

Kurz darauf fuhr der Förderkorb ein. Er ist zweistöckig, um die Fahrten zu optimieren. Angesichts der Zahl der Passagiere müssen wir allerdings feststellen: Die Metro in Warschau zur Rushhour bietet verglichen damit hervorragenden Komfort. Wir sind uns sicher, dass der Bergmann, der den Förderkorb bediente, ein Praktikum in der Tokioter U-Bahn absolviert hat.

Der blitzschnelle Aufstieg an die Oberfläche mit 4 m/s in knapp einer Minute fühlte sich wie eine Teleportation in eine andere Welt an. Als sich die Türen öffneten, begrüßten uns die kühle Novemberluft, das graue Tageslicht und die zurückkehrende Netzabdeckung mit mobilem Internet.

Neun Stunden unter der Erde waren vergangen wie im Flug! Voll mit Adrenalin, Wissen und Begeisterung konnten wir kaum glauben, dass die Tour tatsächlich vorbei war.

Zum Abschluss gaben wir die gesamte Ausrüstung zurück: Die Lampen fanden ihren Platz in der Ladestation, die Fluchtgeräte wanderten zurück ins Regal, und die Grubenmarken legten wir beim Ausgang ab, während wir uns ein letztes Mal auf der Liste unterschrieben. So waren wir offiziell wieder „ausgefahren“.

Müde, staubbedeckt und leicht „versalzen“, aber glücklich und erfüllt verabschiedeten wir uns am Schacht Campi. Vor uns lag nur noch eine Aufgabe: Hunderte von Fotos zu sichten und die besten Aufnahmen mit anderen zu teilen.

Fazit: Leidenschaft, die verbindet und inspiriert

Die Tour „Salz und Licht“ in das Salzbergwerk Bochnia war ein Volltreffer. Dank der partnerschaftlichen Zusammenarbeit von Zrobotyzowani mit dem Bergwerk bekamen wir Zugang zu Orten, die sonst hinter verschlossenen Türen bleiben. Wir sahen die Grube in voller Bandbreite – sowohl ihre touristischen Attraktionen (multimediale Wege, Boot, Bahn, Kapellen) als auch ihr „Arbeitsgesicht“: Bereiche, in denen noch heute daran gearbeitet wird, dieses einzigartige Denkmal zu erhalten.

Diese Kombination aus historischem Erbe und lebendiger industrieller Gegenwart hat uns zutiefst beeindruckt. An einem einzigen Tag erlebten wir Jahrhunderte Geschichte, in Salz konserviert, und zugleich moderne Bergbautechnik – all das, was Industriekultur im besten Sinne ausmacht.

Für viele Teilnehmer war es das Abenteuer ihres Lebens, das ihren Horizont (im übertragenen wie im wörtlichen Sinne) erweitert hat. Die Fotograf:innen kehrten mit Speicherkarten voller einzigartiger Motive nach Hause zurück – solche Bilder kann man nur unter Tage machen, wo Licht und Dunkelheit auf Salzwänden einen eigenen Tanz aufführen.

Technikfans kamen bei den historischen Maschinen und Ingenieurlösungen vergangener Epochen auf ihre Kosten. Geschichtsliebhaber saugten die Erzählungen über frühere Bergleute, die Legenden des Bergwerks und seinen Weg auf die UNESCO-Welterbeliste (Bochnia wurde 2013 eingetragen) auf.

Und wir alle gemeinsam genossen vor allem die unnachahmliche Atmosphäre dieser Reise – das Gefühl von Gemeinschaft, von Entdeckung und dem Privileg, etwas versteckt Gelegenes und Besonderes zu erleben.

Das Team von Zrobotyzowani zeigte einmal mehr, dass die Parole vom „Renaissance der Industriekultur“ kein leeres Schlagwort ist. Mit ihren Events beweisen sie, welch enormes Bildungs- und Abenteuerpotenzial in polnischen Industrieanlagen steckt – sowohl in denen, die noch in Betrieb sind, als auch in jenen, die zu Museen umgewandelt wurden.

Solche Events erfordern enorme Vorbereitung und enge Zusammenarbeit (jede derartige Tour ist das Ergebnis monatelanger Abstimmungen und Planung), aber das Endergebnis ist jede Mühe wert.

Die Teilnehmer kehrten körperlich erschöpft, aber geistig erholt nach Hause zurück – denn neun Stunden offline, unter Tage, ohne Empfang und Internet, erwiesen sich als fantastische Auszeit vom Alltag.

Wenn ihr euch noch fragt, ob es sich lohnt, an den nächsten Touren von Zrobotyzowani teilzunehmen, spricht unser Bericht für sich. Solch einzigartige Erlebnisse findet ihr nirgendwo sonst! Das ist #Industriekultur auf höchstem Niveau – eine Verbindung aus Leidenschaft, Wissen und Emotionen.

Wir können die nächste Tour kaum erwarten und sind immer noch tief beeindruckt von dem, was Bochnia für uns bereithielt. Salz und Licht erwiesen sich als perfektes Duo, um unsere Neugier zu wecken und uns Erinnerungen fürs Leben zu schenken. Bis zum nächsten Mal unter Tage! 👋

Dankeschön

Wir danken euch, den Teilnehmer:innen, für eure Disziplin und die großartige Stimmung – schon am Schacht Campi haben wir uns schnell gesammelt und die Tickets kontrolliert, und eure Energie war so ansteckend, dass die versprochenen 15 °C im Bergwerk wie eine angenehme Kühle wirkten!

Euer Engagement und eure Neugier (buchstäblich Hunderte von Fragen!) haben unsere Tour in ein wahres unterirdisches Spektakel verwandelt!

Ein besonderer Dank gilt unseren Führern – Jacek Pawłowski, Marek Rzepka sowie dem unermüdlichen Steiger Adam Chojnacki. Dank ihres Wissens und ihrer Geduld wurden selbst die komplexesten technischen Themen verständlich und keine Frage blieb unbeantwortet.

Ein großes Dankeschön gebührt auch der gesamten Belegschaft des Salzbergwerks Bochnia für ihre Offenheit und die Zustimmung zu unserer ungewöhnlichen Route, für die reibungslose Organisation (vom Check-in am Eingang bis zur Logistik unter Tage) und ihre große Geduld gegenüber unseren Fragen und unserem fotografischen Enthusiasmus – eure Systeme hatten alle Hände voll zu tun, und unser „Salz und Licht“ tanzte vor den Objektiven wie ein Sternenhimmel.

Zuletzt möchten wir besonders Frau Anna Kawalec und Frau Agnieszka Cichostępska, der Betriebsabteilung, der Geschäftsführung der Kopalnia Bochnia und Herrn Geschäftsführer Krzysztof Zięba danken – ohne ihre Unterstützung, ihren Einsatz und ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit hätte diese außergewöhnliche Tour schlicht nicht stattfinden können.

Gemeinsames Vertrauen und gute Kooperation zwischen allen Beteiligten haben dieses seltene Abenteuer möglich gemacht, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Danke!

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Fotos aufgenommen von: Magdalena Prosowska, Amelia Sieradz, Jakub Kisieliński, Andrzej Kwiatkowski, Kacper Szmitka Awizonosz, Karol Lubaczewski
Bericht vorbereitet von: Paulina Kozłowska, Jakub Kisieliński, Andrzej Kwiatkowski, Karol Lubaczewski
Ideengeber der Veranstaltung, Zeitplan: Andrzej Kwiatkowski, Karol Lubaczewski
Detailabsprachen auf Seiten des Gastgebers: Agnieszka Cichostępska, Anna Kawalec, Krzysztof Zięba

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